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Tiergestützte Therapie/Pädagogik

Wir bei Animals For Kids wollen es tierbegeisterten Menschen jeden Alters ermöglichen, die verschiedenen Tiere unseres Hofes in artgerechter Umgebung kennenzulernen. Hierbei kommt es uns besonders auf das harmonische Miteinander all unserer Besucher und Vierbeiner an.

 

In unserer zunehmend technisierten Umwelt verlieren viele Menschen den natürlichen und selbstverständlichen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren.

Hierbei ist es unwichtig, ob derjenige, der sich mit dem Tier beschäftigt, ein gesunder oder ein kranker, ein junger oder ein alter Mensch ist. Neue Studien beweisen, dass sich der regelmäßige Umgang mit Tieren positiv auf unsere sozialen Fähigkeiten, aber auch auf unser Herz-Kreislauf-System und unsere gesamten Körperfunktionen auswirkt. Es ist dabei offensichtlich nicht entscheidend, um welche Tierarten es sich handelt. Auch der körperliche Kontakt stellt hier ein wichtiges Kriterium dar.

Tiere können uns Menschen sehr viel vermitteln, weil sie vorurteilsfrei sind und uns auch im Umgang mit ihnen laufend fordern. Die Anwesenheit eines Tieres, die Möglichkeit des direkten berührenden Kontaktes kann beispielsweise von anderen Problemen ablenken und führt zu einem Gefühl des Angenommenseins. Von Tieren geht eine scheinbar bedingungslose Akzeptanz und Zuneigung aus, wie sie von Menschen eher selten erfahren werden kann.

In der Gegenwart von Tieren lernen Menschen, sich selbst zurückzunehmen, sich auf sich selbst zu konzentrieren, um einen Zugang zu ihnen zu finden. Unter Umständen müssen hierzu verschiedene Verhaltensmuster aufgebrochen und verändert werden, um den ersehnten Kontakt herstellen zu können. So wird sich beispielsweise eine Katze von einem lärmenden, hektischen Kind eher zurückziehen und erst dann auf dieses zugehen und sich von ihm streicheln lassen, wenn es sich ruhig hinsetzt und leise spricht.

Durch diese positiven Eigenschaften können besonders Säugetiere mit Fell einen positiven Einfluss auf eine stattfindende Therapie nehmen, obwohl sie selbst natürlich keine Therapeuten sind. Allein durch ihre Anwesenheit und den möglichen Kontakt zu ihnen können die Tiere eine Behandlung unterstützen und somit erstaunliche Erfolge erzielen. Sie sind oftmals der Vermittler zwischen Klient und Therapeut und verhelfen dem Therapeuten nicht selten, den ersten Zugang zum Patienten zu finden.

Tiere als Helfer

Dadurch, dass Tiere niemals belehren oder kritisieren, können wir Ihnen unsere Ängste und Gefühle, unsere Sorgen, Nöte und Freuden vorbehaltlos anvertrauen, wobei Tiere die scheinbar besseren Zuhörer sind als Menschen. Gefühle, die ein Kind z.B. seinen Eltern nicht anvertrauen möchte, können so durch das „Gespräch mit dem Tier“ aufgearbeitet und dadurch verarbeitet werden. Tiere werden dadurch zum Helfer, um Menschen aus einer eventuellen Trägheit und Traurigkeit zu befreien und neue Wege sehen zu können.

Ein entsprechend ausgebildeter, verantwortungsbewusster Therapeut wird stets den Einsatz des in Frage kommenden Tieres, sowie dessen „Einsatzdauer“ mit dem Patienten oder dessen Betreuern besprechen. 
Da das Tier in einem solchen Therapieablauf niemals nur als „Mittel zum Zweck“ eingesetzt werden kann, wird sich der Therapeut außerdem darauf konzentrieren, die eingesetzten Tiere nicht zu überfordern und durch die inhaltliche Gestaltung und Planung der Gesamttherapie, sowohl den Tieren, als auch den zu behandelnden Menschen zu entsprechen.

In einer für alle Beteiligten stressfreien und angenehmen Atmosphäre können dagegen, speziell durch das anwesende Tier, Impulse gegeben werden, die wiederum Initialhandlungen auslösen können, die für den Erfolg der Therapie an sich oftmals ausschlaggebend sind oder ihn zumindest ein großes Stück vorantreiben.

  Last Update: 04.02.2006